Live Reviews

Ice Rock Festival Wasen (CH), 02.01.2014

 

Myrevelations.de 

PERTNESS aus dem Berner Oberland kommen zwar zuerst mit etwas albernen Langhaarmasken und Schottenröcken auf die Bühne, aber ihre Mucke mit Elementen aus Gothic Rock, Death Metal, schottischem Folk und beinhartem Thrash fährt mächtig in Herz und Beine. Der Vierer bietet große Spielfreude, technische Präzision und gute, einprägsame Songs. Das wärmt die Halle richtig an und vor allem Gitarrist Tom Zurbrügg quittiert die Begeisterung sichtlich mit einem nicht enden wollendem stillen Lächeln. Um es vorauszuschicken: PERTNESS sind zumindest für mich der Gewinner des ersten Spieltages

 

Live Review 23. Heavy X-Mas - 29.12.2012 Höhenberg (D)

 

Mit dem Erscheinen der Schweizer auf der Bühne erklären sich einige Details, die bisher für Verwirrung sorgten. Einmal geht es dabei um ein Drumset, das bisher etwas verloren vor der Schießbude von Stephan Moro (Deja Vu) steht und bisher nicht genutzt wurde. Nun kommt es zum Einsatz. Der Hintergrund ist einfach erklärt. Pertness haben praktisch ihre eigene Ton- und in geringem Umfang auch Lichtanlage mit dabei. Alle Instrumente und alle Mikrofone laufen über die bandeigenen Soundprozessoren, Effektgeräte und Vorverstärker. Das Ergebnis daraus ist ein Gesamtsound, der sich deutlich von dem bisher zu hörenden Klang abhebt. Beinahe zu perfekt sind die Instrumente aufeinander abgestimmt und auch der Gesang wurde offensichtlich deutlich nachbehandelt. Beinahe mit CD-Qualität donnern die Schweizer somit aus den Boxen. Was das Quartett dann auf der Bühne zelebriert, kann sich schon wirklich sehen lassen. Mit jeder Menge Energie blasen Pertness ihre Songs durch die Location und reißen schon gleich zu Beginn jede Menge ihrer Zuhörer mit. Vor der Bühne entsteht sofort ein kleiner Moshpit und die Fans freuen sich mit den Musikern, denen ihr Auftritt im Ausland sichtlich Spaß zu machen scheint. Die Songs der Schweizer sind meist recht flott, was offensichtlich zum Haareschütteln animiert. Schon das Openerstück „Cold Wind Of Death“ bläst die Ohren mal richtig durch und sorgt dafür, dass der Band volle Aufmerksamkeit zuteil wird. Gitarrist Tom und Basser Märs fetzen immer wieder hinter Frontmann Tom vorbei und wechseln munter ständig ihre Position und treiben damit ihre Fans noch mehr an. Mit epischen Gitarrenläufen und eingängigen Melodien fällt es der Truppe nicht schwer, die Zuhörer bei Laune zu halten. Nach der ersten Ansageunterbrechung knüppeln Pertness mit „The Eye Of The Storm“ weiter. Auch hier lässt sich die Band sehr leicht wiedererkennen. Ohne viel Zeit mit Reden zu verschwenden, ackert sich das Quartett zügig durch die Setlist und macht keine Gefangenen. So ist es kein Wunder, dass die Combo gefeiert wird, als Fronter Tom das Ende des Sets verkündet und die sympathischen Jungs mit "Foggy Dew" zum letzten Rundumschlag ausholen.

 

Setlist:

Cold Wind Of Death

Seven Times Eternity

The Eye Of The Storm

Decline

Riders Of Heaven I

Riders Of Heaven II

From The Beginning

The Star Of The County Down

My Prophecy

Frozen Time

Farewell To The Past

Invisible Chains

Foggy Dew